15.06.2015, Staudernheimer Scheunenfest
Beifall von 500 Gästen für Mädels und Martin beim vierten Staudernheimer Scheunenfest
Staudernheim. Jubel, Trubel, Heiterkeit in der Scheune von Landwirt Ernst Plug: Am Samstagabend stieg das vierte Scheunenfest von und mit den „Schdaurummer Schnoogefängern“. Der Stargast des Samstagabends in der Staudernheimer Scheune von Ernst Pulg war Martin Weller (links). Nach seinem Auftritt wurde er nicht nur von Schnoogefänger-Sprecher Erich Fett ordentlich gefeiert. Leider war der Besucherandrang nicht ganz so stark wie vor zwei Jahren, als sich hier noch 700 Gäste tummelten, musste nicht nur Schnoogefänger- Sprecher Erich Fett kurz vor 21 Uhr festhalten. Aber an die 500 werden es doch gewesen sein, die sich über „Hunsrück-Cowboy“ Martin Weller und die Rehborner Frauenband A Capälzer köstlich amüsierten. Beide wurden mit reichlich Applaus belohnt.
Wellers Gastspiel geriet erwartungsgemäß zum Bildungskurs in Sachen „Uwerstääner Platt“. Der Kabarettist, Sänger und Komiker hatte ein Best of seines künstlerischen Schaffens dabei. So gab es ein Wiederhören mit dem „Schlachtfest“, mit „Hasenzüchter Franz-Otto Klein“ und dem „Hochwald-Cowboy-Song“, dessen Refrain am Ende von Frauen und Männern getrennt gesungen wurde. Erst nach drei lautstark geforderten Zugaben entließ das Publikum den 57 – jährigen Vollmersbacher. Wild gefordert wurde hierbei der „Griechische Wein“ in Wellers Idar-Obersteiner Variante. Und auch die amüsante Autopannengeschichte „Es ist ein langer Weg“ hob er sich bis zum
Schluss auf. Weller gab die Blumen gern zurück an seine Fans: „Das war ein toller Abend. Ich fahre mit tiefster Zufriedenheit heim“, lobte er die Staudernheimer Gastgeber. Erich Fett übergab ihm noch eine „Beziehungskiste“. Eine schöne Abwechslung und gleichsam ein Grund für viele Eltern und Großeltern, das vierte Scheunenfest zu besuchen, war der Auftritt der beiden Tanzgruppen des Kulturvereins.
Bewährt hat sich am Samstagabend auch die Trennung von Stimmungs-und Tanzrunden. Da kam jeder mal zum Zug. „Nur nach Hause geh’n wir nicht“, sagte sich das Feiervolk, denn als es dämmerte, erleuchtete das Feuerwerk die Nacht. Bald darauf erfreuten zudem die Frauen der Spaßgruppe A Capälzer als „ultimative Alternative zum Landfrauenverein“ die Nachtschwärmer. Dazu schmeckten die „Schnooglis“ (Schnitzelweck) und Kirner Bier ganz perfekt. Den Raum zwischen den externen Stars und Sternchen wussten die Gastgeber, die Gesangsgruppe „Schnoogefänger“, in bewährt starker Art und Weise zu füllen. Gelernt ist eben gelernt. Das funktioniert nicht nur in der Schdaurummer Fassenacht. Nicht zuletzt wurde auch ein kleiner Geburtstag gefeiert: Die Schnoogefänger sind anno 2015 fünfzehn Jahre alt geworden. Zum Gratulieren kamen unter anderem Abordnungen befreundeter Fastnachtsvereine, beispielsweise aus Boos und Bockenau, aus Waldböckelheim und Winterbach zum kunterbunten Scheunenspektakel.
Martin Köhler Copyright © Rhein-Zeitung 2015.

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